Wald

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Was ist los im Alpenraum? – Mit diesen Meldungen bist Du informiert über News, Termine und Veranstaltungstipps. Weitere Terminvorschläge gern per Mail an Schönste Zeit. 

Neues Verkehrskonzept an beliebten Südtiroler Naturschauplätzen

Die Region Südtirol hat Lehren aus vergangenen Saisonen gezogen und für einige ausgewählte HotSpots in den Dolomiten das Verkehrskonzept überdacht. Damit einher gehen Limitierungen der Zufahrt für den schwer betroffenen Pragser Wildsee und die Drei Zinnen. So soll das sensible Ökosystem der Dolomiten, die immerhin UNESCO Welterbe sind, aufrecht erhalten werden.

Das sind die neuen Regeln

Plätzwiese, Pragser Wildsee und → Drei Zinnen können zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Shuttle-Services von den nahegelegenen Ortschaften aus erreicht werden.

• Temporäre Beschränkungen der Zufahrt •

Die Straße ins Pragser Tal bleibt vom 10.07.- 10.09.2020 nur solange für PKW-Verkehr geöffnet, bis alle Parkplätze im Tal belegt sind. Parkplätze im Tal können online reserviert und bezahlt werden. Gäste von Speiselokalen, Geschäften und anderen Dienstleistern im Pragser Tal können besondere Durchfahrtsgenehmigungen erhalten. Hierfür ist beispielsweise eine Reservierung im Restaurant erforderlich, die unter www.prags.bz vorgenommen werden kann. Bitte beachten: die Reservierung ist mit einer Anzahlung von 20,00 € verbunden, die mit der Konsumation verrechnet wird.

Besondere Hinweise für den Pragser Wildsee
Bitte besucht den  Pragser Wildsee nach Möglichkeit vor 9.00 Uhr und ab 15.00 Uhr. Als Alternative kann der Pragser Wildsee mit den Bus-Shuttles (Linien 439 und 442) erreicht werden, die ebenso online reserviert und bezahlt werden.

Besonder Hinweise für die Plätzwiese
Mit dem eigenen Pkw kann die Plätzwiese bis 10.00 Uhr morgens und ab 15.00 Uhr gegen Entrichtung einer Gebühr erreicht werden. Mit der Buslinie 443 reisen Besucher von Welsberg umweltfreundlich direkt zur Plätzwiese an.

Besondere Hinweise für die Drei Zinnen/Auronzohütte
Zwischen dem 01.07. und 15.10.2020 gilt: Als Alternative zur mautpflichtigen Straße bringt ein Bus-Shuttle Wanderer ab Toblach zu den Drei Zinnen bzw. zur Auronzohütte. Zu Fuß können die Drei Zinnen und die Auronzohütte ohne Beschränkung zu jeder Zeit erreicht werden.

Boot am Pragser Wildsee - Südtirol


Ausstellungen Konzerte und Veranstaltungen im Bregenzerwald Sommer / Herbst 2020

• Bis Ende des Jahres: 750 Jahre Schwarzenberg mit Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen
• Werkraumhaus in Andelsbuch: Dienstag bis Samstag „Generation Köln trifft Werkraum Bregenzerwald“
• Frauenmuseum Hittisau: Dienstag bis Sonntag, Ausstellung „Geburtskultur. vom gebären und geboren werden“
• Bezau: 7. bis 8. August Bezau Beatz, Musikprogramm jenseits des Mainstreams 
• Schwarzenberg: 8. bis 11. Oktober Musikfestival :alpenarte
• Schwarzenberg: bis 31. Oktober Angelika Kauffmann-Museum – Ausstellung „Das Beste – Werke von Angelika Kauffmann“
• Juppenwerkstatt Riefensberg bis 31. Oktober: Ausstellung „Falten, Krausen, Plissee – Trachten vor und hinter dem Arlberg“

Klassiktage Ammergauer Alpen

Vom 17. – 19. September 2020 finden in Bad Kohlgrub die Klassiktage Ammergauer Alpen statt. Dieses Festival möchte nach der konzertlosen Zeit das Publikum mit Kammermusik in den kleinen Ort Bad Kohlgrub zwischen München und Garmisch entführen.

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1000 Jahre Gastein – Ein Tal voller Geschichte

Im Jahr 1020 findet Gastein erstmals Erwähnung in den Geschichtsbüchern als ein Ort des gesellschaftlichen Zusammenlebens. 2020 feiert das Tal eine tausendjährige Geschichte.

Der Fund eines Flintbeils, das 1961 unterhalb des Hotels Straubinger entdeckt wurde, lässt erahnen, dass die ersten Menschen ca. 3750 v. Chr. durch das Gasteinertal zogen. Spuren von Straßen über den Korntauern und den Nassfelder Tauern sowie Münzfunde bezeugen die Bedeutung des Tales in der Römerzeit. Im achten Jahrhundert nach Christus siedelten sich schließlich bajuwarische und karantanische Bauern an und machten das Land an talnahen Hängen nutzbar.

Zwischen 1218 und 1297 gehörte die „Provinzia Gastuna“ fast ausschließlich bayrischen Herzögen, was sich änderte, als 1297 der Salzburger Erzbischof Konrad IV die Verhandlungen über einen Verkauf Gasteins an Salzburg zu einem erfolgreichen Abschluss brachte.

Schon bald steigerte sich nun das Ansehen Gasteins, denn das Thermalwasser wurde entdeckt.  Einen ersten Badebetrieb, wie wir es heute nennen würden, markiert das Jahr 1350. Im Wildbad Gastein, im heutigen Bad Gastein, wurde damals das Wasser in Holzleitungen von den Thermalquellen in die Kurbäder geleitet. Prominenter Besuch kam ab 1365 mit Herzog Stephan II. von Bayern und Meinhard VII. ins Tal, welches sich fortsetzte, als 1436 der spätere Kaiser Friedrich III. erstmalig anreiste. Viele weitere royale Besucher folgten: Kaiser Franz I. von Österreich, Erzherzog Johann, Kaiser Franz Joseph und Sisi, Kaiser Wilhelm I. sowie Leopold II. von Belgien.

Mitte des 14. Jahrhunderts begann die Blütezeit des Gasteiner Bergbaus, der mit hochwertigen Edelmetallen wie Gold und Silber den Ruf des Tauerngoldes in alle Welt verbreitete. Schon 1342 wurde für Gastein eine eigene Bergbauordnung erlassen. Dnn absoluten Höhepunkt des Gold- und Silberabbaus markiert das Jahr 1557, als 830 kg Gold und 2.723 kg Silber gefördert wurden. Mitte des 16. Jahrhunderts führte Gastein die Liste der ertragreichsten Goldbergbaugebiete im deutschen Sprachraum an und führte die Bergbautradition bis 1865 fort. Dann schloss das letzte staatlich-betriebene Bergwerk seine Stollen, obwohl noch immer eine Milliarde Euro an Gold in den Gasteiner Bergen verstecken liegen soll.

Mit dem Ende des Bergbaus, konnte das Kurwesen in Gastein sich im 19. Jahrhundert ungewöhnlich stark etablieren. Die Wirtstaverne am Wasserfall verwandelte sich in mehreren Bauphasen in das legendäre Hotel Straubinger und der alte Schweinestall in das 1794 fertiggestellte Badeschloss. Mit Beginn der Habsburger Dynastie im Jahr 1816 wurde das Tal immer häufiger von berühmten Personen aufgesucht, unter ihnen Erzherzog Johann, Franz Schubert und Franz Grillparzer. Kaiser Franz Joseph I. und Ideengeber Erzbischof Ladislaus Pyrker läuteten schließlich mit dem Bau der Thermalwasserleitung von Bad Gastein nach Bad Hofgastein eine gänzlich neue Ära ein. Das Haus Solitude bot infolge dessen seit dem Jahr 1839 eine gehobene Gastronomie mit erlesenen Speisen und edelsten Weinen an. Diesem Ruf folgten weitere hochkarätige Gäste wie Kaiser Wilhelm I., Kanzler Fürst Otto von Bismarck, Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth.

Seine ungewöhnliche Architektur verdankt Bad Gastein dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Viele Belle Époque Gebäude wie das Grand Hotel de l’Europe stammen aus dieser Zeit. Im Jahr 1938 unternahm die deutsche „Preußag“ einen erneuten Versuch des Abbaus von Edelmetall. Die mißglückte Suche nach Gold, legte den Grundstein für den heute weltbekannten  Gasteiner Heilstollen. 

Nach den Weltkriegen fehlten die gekrönten Häupter, wurden jedoch in den 50er Jahren durch bekannte Filmschauspieler wie Hans Moser oder Paula Wessely ersetzt. Im Jahre 1969 öffnete Österreichs erste öffentliche Therme, die Felsentherme Bad Gastein. 1980 wurde das Grand Hotel de l`Europe wieder eröffnet. Liza Minnelli, Charles Aznavour oder Peter Ustinov prägten Bad Gastein als „Monte Carlo der Alpen“. Ihnen folgten u.a. Jude Law, Nicolas Cage, Hugh Grant, Falco oder Bono Vox.

Von 1999 an verfiel Bad Gasteins Stadtzentrum infolge von Spekulationskäufen zunehmend. Erst 2017 konnte das Land Salzburg drei historische Gebäude am Straubingerplatz zurück erwerben und so eine Rekultivierung des Innenstadtbereichs anstreben. 2020 eröffnet die Selina Gruppe das einstige Hotel Weißmayr neu. 2023 sollen das Kurhotel Mirabell und ein aufwendiger Bau eines  Fußgängertunnel zwischen historische Zentrum und Bergbahn, der Therme und dem Bahnhof folgen. (Quelle: Gastein-Tourismus)

ARTIKEL ZU GASTEIN AUF SCHÖNSTE ZEIT 

Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr 1000 Jahre Gastein
Bad Gastein im Salzburger Land
Bad Gastein im Salzburger Land

Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald dankt Systemhelden mit kostenlosem Kurzurlaub

„System-Helden-Bonus“ nennt die Ferienregion Nationalpark Bayrischer Wald eine Aktion, mit der die 13 Gemeinden der Kooperationsgemeinschaft den Einsatz aller, die derzeit unermüdlich für Deutschlands Sicherheit, Gesundheit und Versorgung im Einsatz sind honorieren wollen.

LKW-Fahrerinnen, Kassiererinnen, Betreuer*innen, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte – sie wie viele andere gehören zu jenen systemrelevanten Berufsgruppen, die in diesen Tagen für Deutschlands Sicherheit, Gesundheit und Versorgung im Dauereinsatz sind. Eine Arbeit, die anspruchsvoller als zu „normalen“ Zeiten ist und vielfach zu wenig Anerkennung erfährt. Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald (FNBW) lädt darum allen Systemhelden zu einem kostenlosen Kurzurlaub ein, um nach der Krise die Akkus wieder aufladen zu können.
„Wir möchten allen Systemhelden da draußen einfach ganz laut ‚Danke‘ sagen und im Rahmen unserer Möglichkeiten ihre herausragende Arbeit honorieren“, erläutert FNBW-Geschäftsführer Daniel Eder den Gedanken, der hinter der „System-Helden-Bonus“-Idee steht. Die Aktion richtet sich an Menschen, die derzeit in systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten und im Rahmen der COVID19-Krise tätig sind. Ihnen schenkt die FNBW einen kostenlosen Kurzurlaub von zwei Übernachtungen in Form eines Gutscheins, der in einem der an der Aktion teilnehmenden Betriebe in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald nach der Krise und den derzeit bestehenden Reiseverboten eingelöst werden kann.

Für die Inanspruchnahme des Angebots ist ein Formular auf der Webseite der FNBW („System-Helden-Bonus“-Kontaktformular) auszufüllen. Für die Auszeit können drei Unterkünfte ausgewählt werden. Je nach Kontingent und Kapazität und unter Vorlage einer aktuellen Bestätigung vom Arbeitgeber über den Einsatz während der Corona-Krise kann der postalisch zugestellte Gutschein dann in einem der drei genannten Betriebe eingelöst werden. Der Gutschein gilt für berechtigte Antragsteller zuzüglich Begleitperson.


Mischtisch – Im Tölzer Land muss keiner mehr allein essen

Während die einen am Stammtisch Schafkopf klopfen, sitzen andere allein an ihren Tischen und starren auf das Handy. Keine gute Mischung. Das fanden auch einige Gastwirte im Tölzer Land in Oberbayern und haben sich den „Mischtisch“ ausgedacht, um Gespräche zwischen Menschen zu vermitteln, die sich sonst nicht kennenlernen würden.  Allen gemein sollte das Interesse auf eine neue Begegnung sein. Ein offener Tisch, an dem Touristen und Einheimische, Alleinstehende und Pärchen, Jung und Alt gleichermaßen willkommen sind.
Statt Stammtisch-Schild mit Vereins-Emblem ziert den „Mischtisch“ ein Aufsteller  mit Aufschrift. Auf weißem Hintergrund ist das Logo abgebildet und zeigt an, an diesem Tisch jeder willkommen ist, der mag.

Zwölf Gastgeber aus dem Tölzer Land bieten ab sofort die Chance auf geselliges Essen mit neuen Bekanntschaften. Mit dabei: der Forellenhof Walgerfranz in Bad Tölz, die Reindlschmiede in Bad Heilbrunn sowie das Posthotel Hofherr in Königsdorf. Bayernweit sind es mehr als 40 Gaststätten, die sich dem Projekt des Bayrischen Hotel- und Gaststättenverbandes  anschließen. Mehr Infos und teilnehmende Betriebe unter misch-tisch.de. www.toelzer-land.de

Im Klosterbräustüberl Reutberg erleben Urlauber bayerische Gemütlichkeit. Foto: oberbayern.de, Peter von Felbert
Im Klosterbräustüberl Reutberg erleben Urlauber bayerische Gemütlichkeit.
Foto: oberbayern.de, Peter von Felbert