150 Jahre Piz Buin | Im Schatten des Matterhorn

Als sich am 14. Juli 1865 bei der Erstbesteigung des Matterhorns (4478 m) eine gewaltige Tragödie ereignet, bei der mehrere Männer der Seilschaft zu Tode kommen, prägt sich dieses Erlebnis tief in das Gedächtnis vieler Menschen ein. Nicht zuletzt, weil das Bild des Alpinismus mit der markanten Silhouette dieses weltbekannten Berges eng in Verbindung gebracht wird.

Noch heute, 150 Jahre später, liest man allerorten über das Jubiläum des Matterhorn. Über ein ebenso spannendes, jedoch sehr viel glücklicher ausgegangenes Ereignis in seinem Schatten wird nur wenig berichtet. Am selben Tag, dem 14. Juli  2015 feiert man im Montafon, dass ein genauso mutiges Team zum ersten Mal den Gipfel des Piz Buin (3.312m hoch) erreichte.

Piz Buin ist mehr als eine Sonnencreme – es ist der höchste Gipfel im Montafon und gehört zum Urlaubsland Vorarlberg​. Wer sich also nicht auf das Matterhorn wagt: der Piz Buin bietet im Sommer geführte Bergtouren auf den Gipfel an. Von dort hat man eine fantastische Aussicht (Wetter vorausgesetzt) auf die Silhouette der Ortlergruppe (Südtirol), den Piz Linard (3411m) und über den Kamm des Rätikon in der Schweiz.

Voraussetzungen für die Besteigung des Piz Buin

  • Kondition und eine gute Portion alpine Erfahrung
  • Begleitung durch einen gut ausgebildeten Bergführer
  • Bergschuhe und Bekleidung – Sicherungsmaterial stellt der Bergführer

Aufstiegsmöglichkeiten auf den Piz Buin

  • In einem Zug von der Bielerhöhe (2000m) bis zum Gipfel (ca. 6 Stunden – anspruchsvoll)
  • Übernachtung auf der Wiesbadener Hütte (2.443m) (mit ausgezeichneter Bewirtschaftung) morgens Zustieg zum Ochsentaler Gletscher, weiter am Seil eines Bergführers – der Gipfel wird nach 3-4 Stunden erreicht

Der Piz Buin (3.312 m) ist der höchste Berg Vorarlbergs. Er ist der dritthöchste Gipfel der Silvretta-Gruppe und liegt  direkt an der Grenze zwischen Schweiz und Österreich.

Piz Buin Montafon - Quelle Montafon Tourismus
Piz Buin Montafon – Quelle Montafon Tourismus

 

Charis
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    Es geht doch nichts über die Aussicht nach einer langen, anspruchsvollen Wanderung. Der Wind weht einem um die Ohren, weit und breit kein Verkehr, Ruhe & Entspannung. Einfach raus aus den Büroschuhen, rein ins Wanderoutfit und in ein paar Stunden Fuß vor Fuß setzen um ans Ziel zu kommen. Dafür tu ich’s gern!

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