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Goldgasse | Stadthotel im Herzen der Salzburger Altstadt

„Hotel Goldgasse? In der Goldgasse? Gibt es nicht!“ Zum Glück sitze ich bereits angeschnallt im Auto und dem Taxifahrer ist klar, dass ich nicht mehr aussteigen werde. Wir müssen beide lachen. Er, weil er sich sicher ist, dass es dort nur Hotels mit anderen Namen gibt. Ich, weil ich mir sicher bin, dass das Hotel Goldgasse dort zu finden ist.

Was wir beide nicht wissen: Das Haus hat vor einer Weile den Besitzer gewechselt, der es umfangreich sanierte. So wurde, mit komplett neuem Innenleben, aus der ehemaligen Goldenen Ente das neue Hotel Goldgasse. Einen Steinwurf vom Festspielhaus und vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Weltkulturerbstadt Salzburg entfernt.

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Das Hotel Goldgasse – Die ehemals Goldene Ente in Salzburgs Altstadt

Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt dauert keine halbe Stunde. Taxen dürfen die Durchfahrtsperre zur Altstadt passieren. Gleich hinter dem Mozartplatz, gegenüber der alten Residenz, führt eine schmale Gasse mit entzückenden kleinen Läden stadteinwärts: die Goldgasse. Ich verabschiede mich und stehe nur wenige Meter weiter vor dem Eingang des gleichnamigen Gasthauses und Hotels. Eingedeckte Tische stehen in dem schmalen Gang vor der Türe und warten auf Gäste.

Mit Gepäck nehme ich den Lift ins erste Stockwerk. Dort befindet sich die Rezeption dieses kleinen, feinen Stadthotels mit vier Sternen. Die Lage ist ideal. Man kann alle Sehenswürdigkeiten der Innenstadt zu Fuß erreichen.

16 Zimmer und Suiten liegen über vier Stockwerke verteilt in einem ca. 700 Jahre alten Gebäude, welches ursprünglich eine Kuperschmiede beherbergt hat. Nicht ungewöhnlich für diese Gasse, denn noch heute befinden sich hier zahlreiche Juweliere und Goldschmiede, die dem Gässchen zum Namen verholfen haben.

 

Ich werde freundlich empfangen. Das Hotel wurde 2014 komplett neu gestaltet. Federführend war dabei die italienische Architektin Daniela Satta, die die alten Strukturen des geschichtsträchtigen Hauses gekonnt in einen modernen Auftritt integrierte.

So ist die Rezeption des Hotels heute eine mittelgroße, mit Tageslicht ausgeleuchtete Lobby, in dem die Gäste sich Informationen zur Stadt oder auch einmal einen Tee servieren lassen können. Wer das Haus von früher kennt weiß: hier war einmal ein Zimmer!

Für meinen Aufenhalt erhalte ich alle notwendigen Informationen und eine kleine rote Welcomebox, in der sich unter anderem ein Stadtplan und eine köstliche kleine Schokolade befinden. Und für daheim liegt ein Rezept für Salzburger Nockerln bei!

Ich bekomme Zimmer 30 im dritten von vier Stockwerken. Wie alle Zimmer trägt auch meines den Namen einer Aufführung der Salzburger Festspiele. Eine Szene aus dem Bühnenbild von La Bohème schmückt als riesige Wandtapete die Rückseite des Raumes.

Das Zimmer ist mit allen Angenehmlichkeiten für den Stadtaufenthalt ausgestattet: ein kleiner Kühlschrank (die Erstbefüllung geht auf’s Haus), eine Bar mit frischem Tee und Wasserkocher, eine Nespressomaschine, Schirme gegen den bekannten Schnürlregen, Bademäntel und diverse Bücher. Man fühlt sich willkommen.

Gut speisen in und um die Goldgasse

Für den Abend kann man sich einen Tisch im hauseigenen Gasthaus Goldgasse reservieren oder man besucht eines der zahlreichen guten Restaurants der Stadt.

Spät kam ich meist müde in meinem Zimmer an, habe dann aber immer noch den Blick hinunter in die schmale Gasse genossen. Gerade wenn die Stadt langsam schlafen geht, die letzten Stimmen nach oben hallen und gegenüber die Gardinen zugezogen werden, fand ich es besonders romantisch.

Am Morgen

Von einem geruhsamen Aufwachen kann nicht die Rede sein. Ich würde lügen, es so zu beschreiben. Wer ausschlafen will, braucht Ohrenstopfen oder einen Schlaf wie ein Bär. Frühzeitig macht sich die Stadtreinigung mt ihren Kehrmaschinen auf den Weg und das Gerumpel und Geschäpper ist nur schwer zu überhören. Wen es stört, der schläft lieber bei geschlossenem Fenster.

Das Frühstück entschädigt für alles. Wer mag, kann es sich auf’s Zimmer bringen lassen und genau das habe ich getan. Toll war das! Alternativ kann man es im Gasthaus unten einnehmen oder man besucht eines der traditionsreichen Cafes rund ums Haus: das älteste Caféhaus Salzburgs, Tomaselli am Alten Markt ist genauso nah wie Fürst, bei denen es angeblich die besten und originalen Mozartkugeln gibt. Aber auch Schatz ist nicht weit oder das Café Glockenspiel am Mozartplatz.

Fazit: Nach drei Tagen war ich traurig, als ich abreisen musste und nur einen Bruchteil dessen gesehen hatte, was in Salzburg möglich ist. Für einen Städtetrip ist das Hotel Goldgasse aufgrund seiner zentralen Lage, der wunderschönen Zimmer und des freundlichen Service unbedingt zu empfehlen.

Mein besonderer Dank gilt der freundlichen Dame an der Rezeption, die mich von morgens bis abends freundlichst umsorgte.

Und dass ich nicht die einzige bin, die dieses Hotel so lobt, zeigt der Gästebucheintrag unten im Bild. Ich habe mehrere davon mit aktuellem Datum gefunden.


Hotel Goldgasse ****

Hotel Amadeus GmbH
Goldgasse 10
A-5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 84 56 22


Mit dem Taxi dauert die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt von Salzburg etwa 10 Minuten.

Ich war von der Tourismus Salzburg GmbH zu einer Recherche eingeladen. 

 

 

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Charis
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  1. Sophie G

    Hallo und danke für diese Hotel-Empfehlung! Wir planen gerade einen Kurztrip nach Salzburg in Januar und suchen gerade nach einem schönen Hotel. Das werden wir uns auf jeden Fall merken!
    LG Sophie

  2. Das merken wir uns für den nächsten Tripp nach Salzburg. Margitta

  3. Das sieht wirklich nach einem sehr schönen und interessant gestalteten Hotel aus. Tolle Fotos sind das. Vielen Dank für den Tipp!
    Viele Grüße, Meike

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