Parkhotel Hall in Tirol

Parkhotel Hall in Tirol

Der Himmel ist blau bei meiner Ankunft in Tirol. Es ist ein Freitag im Mai und mich erwarten zwei Tage vollgepackt mit Programm, organisiert vom Tirol Tourismus in Kooperation mit der Stadt Hall. Es ist Reisebloggerwochenende in Tirol.

Meine Anreise von Hamburg verläuft reibungslos und schnell. Mit dem Flugzeug bis München. Dann per Taxi von Four Seasons Travel bis vor die Tür des Parkhotel in Hall. In wenigen Stunden bin ich da und kann die frische Luft der Berge, das Panorama und die Gastfreundlichkeit der Tiroler genießen.

Kebapspieß oder Exhibitionistenturm – Wie Haller über ihr Parkhotel scherzen

Ehe es zur Verkostung bei einem Schnapsbrenner in der Umgebung geht, beziehe ich mein Zimmer. Das Parkhotel besteht aus zwei Hauptgebäuden: dem Ursprungsbau, dem einstigen Hotel der Familie Seeber aus dem Jahr 1928 und einem hochmodernen rundem Glasturm, der 2003 eröffnet wurde. Die Haller haben viele Namen für ihn. Von Kebapturm, über Joghurtturm bis Exhibitionistenturm ist alles dabei. In diesem Gebäude befindet sich mein Zimmer, aussichtsreich im siebten Stockwerk. Hammer! Ich genieße den Blick auf die Berge, viel Platz und eine gemütliche Einrichtung.

Das Programm der Touristik ist straff geplant und voller Höhepunkte. Also kommen wir immer nur kurzzeitig zum Hotel. Fast schade, weil es hier erholsam zugeht. Auch die grandiose Terrasse mit Panoramablick würde ich liebend gern häufiger nutzen. Großzügige Lounge-Sofas laden zum Zeit vergeuden und Plaudern ein.

Für unsere Unternehmungen ist die Lage ideal: weder in den Alpenpark Karwendel noch nach Wattens zu Swarovski ist es sonderlich weit. Unsere Stadtführung in Hall können wir direkt vor der Haustür beginnen.

Geschichte des Parkhotels in Hall

Hier erfahren wir auch mehr über die Ursprünge des Parkhotels. Erbaut 1928, ist es viele Jahre in Familienbesitz. Durch den Kurbetrieb in Hall und das angrenzende Solebad ist das Hotel gut gebucht. Auch der Tourismus in Tirol beginnt Fahrt aufzunehmen. Ein Schaubergwerk in der Umgebung sorgt ebenfalls für Gäste.

Die, für die damalige Zeit moderne Architektur des weißen Turms (Architekt Lois Welzenbacher) ist schlicht und erscheint bis heute zeitlos. Mich erinnert der kantige Turm an einen Sprungturm im Schwimmbad. So passt er auch zum Kurbetrieb.

Die Aussicht ist von Anfang an fantastisch. Während sich zur einen Seite die Nordkette mit den Ausläufern des Karwendel präsentiert, sieht man in der Ferne gen Süden die Ausläufer der Tuxer Voralpen. Ein Traum!

Anfang 2000 orientiert sich das Parkhotel neu, denkt über Modernisierung nach. Der Welzenbacherturm wird restauriert und in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Es entstehen schlichte, zweckmäßige Zimmer, wie sie für den Aufenthalt in einem Tagungshotel geeignet sind. Für Urlaubsreisende ist mehr Luxus geplant.

Der Glasturm entsteht nach Plänen von Henke und Schreieck. Modern mit viel Glas, viel Licht und vor allem mit wunderbarer Aussicht. Bauherr sind die Stadtwerke Hall. 41 großzügige Zimmer und Suiten entstehen, in denen man mit der Umgebung eins zu sein scheint.

Unsere Zeit in Hall vergeht schnell. Ein letzter Höhepunkt ist das sonntägliche Brunchen auf der Hotelterrasse. Bei köstlichem Essen, blauem Himmel und netten Gesprächen vergessen wir die Zeit.


Parkhotel Hall in Tirol

Thurnfeldgasse 1 | A-6060 Hall in Tirol
tel. +43 5223 53 769
www.parkhotel-hall.com

Terrasse Parkhotel Hall
Terrasse Parkhotel Hall

Der SPA: Auf keinen Fall verpassen!

Trotz der Wärme habe ich mir am Vorabend einen kleinen Aufenthalt im hauseigenen SPA-Bereich gegönnt. Und, Vorteil! – Aufgrund der milden Temperaturen 580 qm für mich allein. Großartig! Es gibt Themensaunen, farbig ausgeleuchtete Kneippbecken und Räume in denen Sole versprüht wird, die dann beim Einatmen die Atemwege positiv beeinflussen. Gerade nach einem langen Sport-, Wander- oder Seminartag ist der SPA genau der richtige Ort zum Entspannen.


Danke an Nina Wielander von Hall Wattens und Manuela Mörtenbeck vom Tirol Tourismus, die diese Reise organisiert haben.
Meine Schilderungen geben wie immer meine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse wieder. Die Fotos stammen ausschließlich von mir.

Charis
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  1. we-love-webdesign

    Vielen Dank für deinen Blog! Ich steh sowohl auf moderne Hotels als auch auf Kebap! Deshalb würde ich den Namen Kebapspieß für das Hotel bevorzugen :)

    Ich selber bin gerade auf der Suche nach einer netten Übernachtungsmöglichkeit in Tirol. Da ich viel gespart habe spielt Geld erst einmal keine Rolle! Nach dem kleinen netten Einblick werde ich mich nun näher mit dem Hotel auseinander setzten. Die Aussicht spricht mich besonders an!

    Ich wünsche weiterhin ein erfolgreiches Jahr 2018 und GLG!!

    Daniel

  2. Beides bemerkenswerte Architekturen! Besonders verdienstvoll ist die Rettung und Restaurierung des damals wegweisenden Baus von Lois Welzenbacher, der in Innsbruck den Adam-Bräu (heute Architekturzentrum) und in Südtirol am Hang von Bad Dreikirchen / Briol die „Kaffemühle“, eine Ferienhaus der besonderen Art gebaut hat. Er war einer der bedeutensten Architekten der Zwischenkriegszeit (1889-1955).
    Andreas Gottlieb Hempel

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