Rezept für Rosenlimonade

Rezept für Rosenlimonade aus „Das Kräuterwissen meiner Großmutter“

Die Südtirolerin Rosi Mangger Walder teilt in ihrem bei Edition Raetia erschienenen Buch „Das Kräuterwissen meiner Großmutter" traditionelles Wissen über die heilende Wirkung von Kräutern. Im Buch enthalten ist das Rezept für eine aromatische Rosenlimonade. Gerade im Sommer und für Gäste ist dieses Getränk eine schöne Erfrischung.

Die wichtigste Zutat für diese Limonade sind Rosenblätter. Rosen blühen den ganzen Sommer bis in den Herbst hinein. Die Limonade kann also über viele Wochen immer wieder zubereitet werden.

Das sollte beim Pflücken der Rosenblätter beachtet werden

Die Rosen dürfen nicht behandelt sein, also gegen Ungeziefer gespritzt oder frisch gedüngt oder dergleichen.

Die Rosenblätter werden möglichst am frühen Morgen gepflückt, wenn es noch kühl ist.

Je länger die Rose schon geblüht hat, umso süsslicher wird sich der Geschmack entfalten.

Für eine frische und aromatische Rosenlimonade sollten die Blüten Blätter schnell verarbeitet werden, damit sie nicht welken.

Rose - Gärten von Schloss Trauttmansdorff
Rose in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Rezept für Rosenlimonade

Nur vier Zutaten und frisches Wasser werden gebraucht.

Zutaten für Rosenlimonade

200 ml Wasser
200 g Zucker
2 Handvoll frische Rosenblätter
5 Limetten
20 ml Rosenwasser

Wasser und Zucker aufkochen, vom Herd nehmen und die Rosenblätter in den heißen Sud geben. Kurz abkühlen lassen. Saft der Limetten  und Rosenwasser hinzugeben, umrühren und einige Stunden ziehen lassen (ca.5h). Dann die Blätter abseihen und den gewonnenen Sirup mit Eiswasser oder Sprudel aufgießen.

Wer es frischer mag, der kann zur Abwechslung dieses Rezept für Limetten-Limonade aus Graubünden ausprobieren.

Kochendörfers Limetten-Limonade | Pontresinas Zuckerbäcker verrät sein Rezept

Im übrigen kommt es immer wieder zu Streit über den Zuckergehalt von Limonaden. Das Zucker in großen Mengen schädlich für die Gesundheit ist, steht außer Frage. Umso erstaunlicher, dass in Deutschland ein fester Prozentsatz festgeschrieben ist. Wird die Zuckermenge unterschritten, darf das Getränk nicht mehr Limonade genannt werden.
Wer sich für die Unterscheidungsmerkmale zwischen Fruchtsäften, Fruchtschorlen, Limonade und Brause interessiert, kann das im Deutschen Lebensmittelbuch nachlesen.

Mehr über das Buch

Das Kräuterwissen meiner Großmutter ist im Südtiroler Verlag Edition Raetia erschienen.

Ratgeber für gesunden Lebensstil: Das Kräuterwissen meiner Großmutter

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Charis
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  1. Volkmar Dr. Kleint

    Rosenblüten gibt es bei uns nach dem kalten Frühjahr noch nicht, aber der Limonadenboom ist mit nun heißen Sommertagen auch hierher geschwappt: von einem herrlich blühenden Holunderstrauch habe ich weitab von allem Straßendunst duftende Blüten geholt und einen Hollersirup- Ansatz bereitet.
    Der muss ja nicht immer mit Prosecco aufgefüllt werden – frisches Wasser tut es auch, und davon trinken wir ja meist zu wenig. Das Aroma ist so verführerisch, dass die Gläser immer nachgefüllt werden müssen… Halten wir also etwas Pulver (den Prosecco) noch trocken für die kommenden Rosenzeiten!

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