Frische Preiselbeeren

Preiselbeerkonfitüre – Einfaches Rezept zum Selbermachen

Sie werden Kronsbeeren, Granten, Kranbeeren oder Riffelbeeren genannt oder eben einfach Preiselbeeren: kleine rote Beeren, die durch ihren herben Geschmack wenig mit den deutlich beliebteren Heidelbeeren gemein haben. Eingekocht zu einer Marmelade, sind die Preiselbeeren vor allem zum Schnitzel, aber auch zu anderen Gerichten unschlagbar. Ein einfaches Rezept. 

Wären Preiselbeeren von Natur aus nicht so herb und bitter, sie hätten wohl allein aufgrund ihrer schönen roten Farbe das Zeug, den mit ihnen verwandten Heidelbeeren, den Rang abzulaufen. Roh sind sie jedoch so gut wie ungenießbar. Das bewirkt, dass die wild wachsenden Preiselbeeren eher selten auf dem Speiseplan zu finden sind.

Erst gekocht und fast immer mit Zucker versetzt, entfalten sie ein Aroma, das den heutigen Erwartungen besser entspricht. Wer sich das seltene Erlebnis wünscht, ein paar Bitterstoffe auf der Zunge zu spüren: mit Preiselbeeren könnte das gelingen.

Preiselbeeren werden Ende August, Anfang September reif. Es ist mühsam sie zu ernten, da sie wild und verstreut wachsen und die Beeren recht klein sind. Dieses Rezept zum Konservieren kann also notfalls auch noch einmal halbiert werden.

Eingekocht (mit Zucker) halten Preiselbeeren nach eigener Erfahrung länger als ein Jahr. Sie schmecken fantastisch zu Schnitzel mit Gurkensalat und können aber auch Salatsoßen verfeinern.

Preiselbeerkonfitüre – Zutaten und Zubereitung

1 kg frische Preiselbeeren
je nach Geschmack 500 – 800 g feinen Zucker
250 – 500 ml ml Leitungswasser

Zubereitung

Die Preiselbeeren werden gründlich in Wasser gespült. Blätter, kleine Äste und alte und schadhafte Beeren sollten jetzt entfernt werden.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten.

Variante 1 – dauert etwas länger

Einige Rezepte besagen, man solle die Preiselbeeren mit dem Zucker vermischen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Morgen gibt man Wasser dazu, ca. 250 ml. Nun werden die Beeren aufgekocht bis sie platzen und zu einer dicklichen Masse werden. Das dauert in der Regel 15 bis 20 Minuten.

Die eingekochten Beeren füllt man in vorher mit kochendem Wasser gespülte Gläser (Deckel nicht vergessen). Die Masse wird eingefüllt, die Gläser noch heiß zugeschraubt und auf dem Kopf stehend, lässt man sie abkühlen.

Variante 2

Hierfür werden die Preiselbeeren auch zunächst gewaschen, dann abgetropft und dann in einen großen Topf gegeben. Dieser wird mit ca. 250 ml – 500 ml Wasser aufgefüllt. Je nachdem wieviel Wasser ihr hinzufügt, umso dicker oder dünner wird die Preiselbeerkonfitüre.

Die Beeren werden zum Kochen gebracht, der Zucker hinzugegeben und so lange eingekocht, bis auch hier eine dickliche Masse entsteht. Immer gut rühren und darauf achten, dass nichts anbrennt.

Am Schluß auch hier die heiße Masse in ausgespülte Schraubdeckelgläser füllen und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Weil die Geschmäcker sehr verschieden sind und der eine es süßer, der andere eher herber mag, ist es sicher schlau zunächst eine geringere Menge Zucker hinzu zu geben. Nachsüßen kann man im letzten Schritt immer noch.

Die Preiselbeerkonfitüre schmeckt zu Schnitzel und Wild, aber auch auf’s Brot und Süßspeisen oder Joghurt. Wer mag, kann sie mit Milch oder Wasser  mischen und Shakes daraus machen.

Die fertige Preiselbeerkonfitüre kann beispielsweise auch so verwendet werden:

Rezept | Muskatkürbis mit Speck und Salat

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Charis
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